Die FTF1 GmbH entwickelt digitale Lösungen für einen zukunftsfähigen Umgang mit dem Wald. Gemeinsam mit Waldbesitzer:innen setzen wir Klimaschutzprojekte um, die nicht auf maximale Holznutzung, sondern auf langfristige CO₂-Bindung und ökologische Stabilität ausgerichtet sind. Unsere Partner:innen regulieren Holzeinschläge, fördern klimaangepasste Baumarten und steigern die Biodiversität. Schritt für Schritt entsteht so ein robuster Mischwald mit echter Klimawirkung.
Unsere firmeneigene Methodik verbindet hochauflösende Drohnenaufnahmen mit künstlicher Intelligenz zur Erstellung digitaler Waldzwillinge. Diese erlauben es, Waldwachstum, Eingriffe und CO₂-Speicherleistung präzise zu dokumentieren. Auf dieser Grundlage entwickeln wir messbare und zertifizierbare Klimaschutzmaßnahmen. Das von uns genutzte MRV-System (Monitoring, Reporting, Verification) sorgt für nachvollziehbare Ergebnisse.
Alle Forstaktivitäten im Rahmen unserer Projekte werden systematisch dokumentiert. Unsere Monitoringdaten – darunter regelmäßige Luftbildaufnahmen, LIDAR-Scans und Vegetationsanalysen – werden auf einer zentralen Plattform verfügbar gemacht. Projektverläufe, CO₂-Bilanzen und Maßnahmenpläne sind für Partner:innen, Kund:innen und Prüfinstanzen jederzeit einsehbar. Auch die Zusammenarbeit mit unabhängigen Prüfer:innen und Rating-Agenturen gehört für uns zum Standard.
Unsere Projektmethodik orientiert sich an anerkannten forstwissenschaftlichen Erkenntnissen sowie aktuellen Empfehlungen nationaler und internationaler Klimagremien. Die eingesetzten Technologien und Bewertungsverfahren entwickeln wir in enger Kooperation mit Fachleuten aus Forschung und Praxis kontinuierlich weiter.
Unsere CO₂-Zertifikate basieren auf tatsächlichen, über den Status quo hinausgehenden Einsparungen. Während viele Waldbesitzer:innen bisher auf Holzerlöse angewiesen waren, ermöglicht unser Modell zusätzliche Einnahmen durch CO₂-Kompensation. Damit können Einschlagszyklen verlängert, alte Baumbestände geschützt und neue, stabile Strukturen aufgebaut werden. Entscheidend ist: Die CO₂-Minderung wäre ohne das Projekt nicht entstanden.
Unsere Projektverträge sichern eine Mindestlaufzeit von zehn Jahren und können darüber hinaus beliebig verlängert werden. Zertifiziert wird ausschließlich der langfristig gebundene CO₂-Anteil, insbesondere durch forstliche Bestände und die Überführung von Holz in langlebige Produkte mit mindestens 30 Jahren Nutzungsdauer. Diese Speicherleistung ist wissenschaftlich belegt: Laut IPCC bleibt das so gebundene CO₂ über 100 Jahre stabil und reduziert gleichzeitig den Bedarf an CO₂-intensiven Materialien wie Zement. Auch wenn wir diesen „Substitutionseffekt“ nicht zertifizieren, trägt er dennoch zum Klimaschutz bei.
Unsere Projekte werden regelmäßig überprüft – mit Hilfe modernster Fernerkundungstechnik, strukturierten Forstprotokollen und Kl-gestützter Datenauswertung. Jedes Projekt wird zusätzlich extern auditiert, um höchste Qualität und Glaubwürdigkeit sicherzustellen.
Wir machen alle relevanten Daten sichtbar: CO₂-Bilanzen, Projektpläne, Bilddokumentationen und Prüfergebnisse stehen unseren Partnern jederzeit digital zur Verfügung. So ermöglichen wir nicht nur Vertrauen, sondern schaffen auch die Grundlage für sinnvolle Investitionen in Natur und Klima.